Gebäude/Inventar/Vorräte

Partnerschaft, die schützt und stärkt. Erfolg entsteht im Miteinander

Seit Anfang vergangenen Jahres vertraut das High-Tech-Unternehmen Grenzebach für maßgeschneiderte Versicherungs- und Risikomanagementlösungen auf die Expertise der deas. Der Erfolg der noch jungen Partnerschaft wurde schon kurz nach Beginn der Zusammenarbeit auf die Probe gestellt – und das nicht etwa in der regulären Betreuung, sondern unmittelbar im Krisenfall: Als im Juni 2024 Starkregen und Überflutungen am Hauptstandort Hamlar in Bayern erheblichen Schaden anrichteten, war schnelles und zielgerichtetes Reagieren gefragt. Es zeigte sich schnell, was Faktoren einer erfolgreichen Zusammenarbeit sind. Im Gespräch berichten Steffen Kaiser, CFO Grenzebach, Jutta Schomens, Senior-Kundenbetreuerin bei deas, und Thomas Hergarten, deas-Spartenleiter Sachversicherung, wie ihre enge Zusammenarbeit in dieser Extremsituation den entscheidenden Erfolg brachte.

„In Krisensituationen zeigt sich, wie stark eine Partnerschaft wirklich ist“, sagt Steffen Kaiser und erinnert sich an das Hochwasserereignis. Im vergangenen Sommer wurden die Produktionshallen von Grenzebach in Hamlar von einem außergewöhnlich heftigen Starkregen getroffen, der in der Region zu schweren Überschwemmungen führte. Der Wasserstand stieg rasch an, der südliche Bereich des Werksgeländes wurde bis zu einer Höhe von 1,40 Metern geflutet. „Es war ein wahr gewordener Albtraum“, beschreibt Steffen Kaiser die Situation. „Maschinen standen unter Wasser, Strom und IT fielen aus und der gesamte Betrieb kam zum Erliegen.“ Die ersten Stunden nach dem Hochwasser waren geprägt von Chaos, Notfallmanagement und unklarer Perspektive. Doch in kürzester Zeit formierte Grenzebach selbstständig ein internes Krisenteam, das mehrmals täglich zusammenkam und konstant mit deas in Verbindung stand, um schnell und entschlossen auf die Lage zu reagieren. 

„Uns war sofort klar, dass wir schnell, unkompliziert und vor allem persönlich unterstützen mussten“, erzählt Jutta Schomens. „Deshalb standen wir jederzeit in engem Austausch mit Grenzebach, um flexibel und sehr zeitnah auf die sich ständig verändernde Lage zu reagieren.“ Ein Beispiel, das die Entschlossenheit, Kreativität und den Einsatz aller Beteiligten widerspiegelt, beschreibt folgende Situation: Der Leiter des kurzfristig beauftragten Sanierungsunternehmens konnte weder mit seinem Fahrzeug noch zu Fuß bis zur Einsatzstelle vordringen. Kurzerhand nahm ihn ein Landwirt mit – in der Baggerschaufel seines Traktors. 

Schadenmanagement auf Augenhöhe

Während das Wasser noch in den Hallen stand, arbeitete das Grenzebach-Team unermüdlich: IT-Systeme wurden erfolgreich ausgelagert, Serverräume neu eingerichtet, Notstromaggregate bereitgestellt und die interne Kommunikation über verschiedene Kanäle aufrechterhalten. Bereits vier Tage nach dem Hochwasser waren alle nationalen und internationalen Standorte außerhalb des betroffenen Werks in Hamlar wieder am Netz und somit operativ handlungsfähig. Wichtige Applikationen gingen wieder online und erste Produktionsprozesse konnten fortgesetzt werden. Das Unternehmen ist zu Recht stolz darauf, dass es trotz der Katastrophe keinerlei Kundenaufträge stornieren musste. „Das Sanierungsunternehmen war sehr schnell vor Ort und hat einen großartigen Job gemacht“, sagt Steffen Kaiser. Neben dem schnellen Handeln war auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit deas entscheidend. „Wir haben gemeinsam überlegt, wie wir unsere Materialien sichern und welche trockenen Plätze wir nutzen können“, berichtet Steffen Kaiser. „Was uns enorm geholfen hat, war die Ruhe und Erfahrung von deas im Umgang mit solchen Großschäden. Wir haben uns nie allein gefühlt. Die Kommunikation war klar, die Aufgabenverteilung transparent und das Vorgehen hochprofessionell.“ Diese Expertise, gepaart mit dem Engagement und der Besonnenheit des Grenzebach-Teams, ermöglichte es Grenzebach schließlich, diese einschneidende Erfahrung strukturiert und erfolgreich zu meistern.

Insbesondere die Dokumentation des Ertragsausfalls wurde frühzeitig aufgesetzt, um eine schnelle Einigung mit den Versicherern zu ermöglichen. „In solchen Fällen geht es nicht nur um zerstörte Maschinen oder Gebäude, sondern vor allem auch um den Ausfall der Produktion. Und hier war die vorbereitende Arbeit entscheidend. Unsere Verantwortung als Makler ist es, im Krisenfall nicht nur fachlich zu begleiten, sondern auch Struktur und Tempo in die Abläufe zu bringen,“ erklärt Thomas Hergarten. „Dazu haben wir die Gesamtaufgabe in kleinere, gut handhabbare Schritte unterteilt und diese konsequent abgearbeitet,“ betont Jutta Schomens. So sorgte das Team der deas dafür, dass alle Schritte und Dokumentationen effizient und in der richtigen Reihenfolge bereitgestellt wurden. Diese koordinierte Arbeitsweise war der Schlüssel zum Erfolg und ermöglichte eine schnelle und reibungslose Schadenregulierung. 

Schnelle Regulierung durch enge Abstimmung mit den Versicherern

Zeit und Liquidität sind in derartigen Ausnahmesituationen immer entscheidende Faktoren. Thomas Hergarten erklärt: „Je strukturierter und transparenter die Vorbereitung, desto schneller kann ein Versicherer agieren und regulieren – und genau das war unser gemeinsames Ziel.“ Diese Strategie wurde von deas konsequent verfolgt, um eine zügige und effiziente Schadenregulierung zu gewährleisten. „Ich war überrascht, wie tief deas eingestiegen ist, um sicherzustellen, dass jeder Schritt richtig gemacht wird“, sagt Steffen Kaiser. „Es war nicht nur eine Frage der technischen Expertise, sondern auch der enormen Verlässlichkeit und der Bereitschaft, uns in dieser Ausnahmesituation mit voller Kraft zu unterstützen.“ Hier zahlte sich die enge Vernetzung von deas mit den Versicherern aus. Thomas Hergarten: „Weil wir alle relevanten Informationen direkt und sauber aufbereitet haben, kam es zu wenigen Rückfragen und ohne Verzögerungen bei der Regulierung. So konnten wir frühzeitig Planungssicherheit für den Kunden schaffen.“ 

Der Sachschaden, insbesondere der Maschinenverlust, wurde mit einem zweistelligen Millionenbetrag bewertet und innerhalb weniger Monate durch die Versicherer abschließend reguliert. Eine Leistung, die nur durch eine professionelle Vorgehensweise möglich war. „Gerade die enge Zusammenarbeit und die kontinuierliche Kommunikation zwischen unserem Team, Grenzebach und den Versicherern war der entscheidende Faktor, um den Schaden so schnell und effektiv wie möglich zu regulieren,“ betont Jutta Schomens. 

Ein Miteinander, das Perspektiven schafft

Was die Zusammenarbeit zwischen Grenzebach und deas aber besonders auszeichnet, ist die enge, partnerschaftliche Haltung. „Wir haben uns nie als klassischer Kunde gefühlt“, sagt Steffen Kaiser. „Vielmehr war es ein echtes Miteinander. Ich konnte mich jederzeit bei Jutta oder Thomas melden – egal ob abends oder am Wochenende. Das gab uns in der Situation enorm viel Sicherheit.“ Trotz der noch jungen Partnerschaft haben sich beide Seiten schnell aufeinander eingespielt und das Vertrauen zueinander war sofort spürbar. Für Jutta Schomens ist genau das die Grundlage für nachhaltige Kundenbeziehungen: „Wir wollen nicht nur im Schadenfall präsent sein. Unser Anspruch ist es, unsere Kunden über Jahre hinweg zu begleiten – mit Vertrauen, klarem Blick und persönlicher Nähe.“

Das Hochwasser hat bei Grenzebach nicht nur Schäden hinterlassen, sondern auch neue Chancen eröffnet. Der Wiederaufbau ist fortgeschritten, Modernisierungen sind angelaufen und Prozesse neu aufgesetzt. Themen wie Cyberversicherung und internationale Deckungskonzepte stehen heute auf der Agenda des international agierenden Unternehmens, um die eigene Resilienz weiter zu stärken. „Wir möchten unsere Strukturen weiter verbessern und neue Standards setzen“, so Steffen Kaiser. „Mit deas haben wir einen Partner an unserer Seite, der unsere Komplexität versteht, effiziente Lösungen liefert und uns bei der Umsetzung unserer Strategie professionell begleitet.“ Die Zusammenarbeit zwischen Grenzebach und deas verdeutlicht, wie entscheidend fundierte und persönliche Beratung sowie ein starkes Netzwerk im Hintergrund sind. „Wir wissen, dass wir mit deas an unserer Seite bestens aufgestellt sind und uns auf unsere Kernkompetenzen fokussieren können,“ fasst Steffen Kaiser abschließend zusammen.

Über Grenzebach: 
Grenzebach ist ein international agierendes Unternehmen, das sich auf Automatisierungslösungen spezialisiert hat. Mit Hauptsitz in Hamlar (Bayern) entwickelt und produziert das Unternehmen innovative Maschinen und Anlagen für die Glas- und Baustoffindustrie sowie die Intralogistik. Darüber hinaus bedient das Unternehmen Anwendungsgebiete wie Gussteile, das Rührreibschweißen, die Automatisierung der additiven Fertigung, Power-&-Energy-Lösungen oder die digitale Vernetzung. Grenzebach beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeitende und hat Tochtergesellschaften und Produktionsstätten in mehreren Ländern. Das Unternehmen ist bekannt für seine High-Tech-Lösungen und seine Expertise in der Umsetzung komplexer Projekte. Grenzebach steht für höchste Qualität und Effizienz in der Produktion und bietet maßgeschneiderte Lösungen für Kunden weltweit. 
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