Übergreifend

Schadenmanagement bei deas

Ein essenzieller Aspekt für unsere Kunden ist das effiziente Schadenmanagement, wenn es zum Ernstfall kommt. Gerhard Kulbarsch, Geschäftsführer der deas, gibt Einblicke in eine unserer besonderen Stärken.

1. Worin liegt die individuelle Stärke der deas im Schadenmanagement?

Zunächst muss man bei Schäden in zwei Kategorien unterscheiden: Klein- und Frequenzschäden auf der einen, Großschäden auf der anderen Seite. Die Kernherausforderung in der Schadenbegleitung durch den Makler liegt darin, sicherzustellen, dass Klein- und Frequenzschäden im Sinne unserer Kunden vor allem schnell und unkompliziert reguliert werden. Hierfür fokussieren wir uns auf definierte Prozesse. So gewährleisten wir eine zügige Bearbeitung der weniger komplexen und Frequenzschäden. Essenziell ist, die Versicherer in einen prozessualen und zeitlichen Einklang mit unserem und dem Anspruch des Kunden zu bringen. Das erreichen wir durch einen strukturierten und regelmäßigen Austausch mit den Risikoträgern bis hin zur Gestaltung der durchgängig abgestimmten Prozesse für individuelle und besondere Kundenanforderungen. 

Großschäden wiederum benötigen in all ihrer Komplexität eine sachgerechte und strukturierte Abwicklung, vor allem auf fachkundiger Augenhöhe mit den Versicherern – immer im Sinne des Kunden. Die vielschichtigen Großschäden werden deshalb durch Mitarbeitende betreut, die auch die Versicherungspolicen in all ihrer Individualität und den vereinbarten Details für den Kunden verhandelt haben. Außerdem stellen wir unmittelbar nach Schadeneintritt einen spezialisierten Schaden-Außendienst vor Ort bereit, um den Kunden ab dem ersten Schritt an die Hand zu nehmen. Unsere Mitarbeitenden verfügen über höchste Kompetenz und Erfahrung, die Argumentation und Auslegung der Vertragsbedingungen im Schadenfall korrekt nachzuvollziehen. Sie achten zudem darauf, dass die individuell verhandelten Bausteine in Policen von den Versicherern berücksichtigt werden und dass eventuelle Wandel in der Rechtsprechung und in der Auslegung von Schadenthemen eben nicht in der häufig von Versicherern zitierten „Regulierungspraxis“ untergehen. Hier punkten wir insbesondere mit unserem Projektteam-Ansatz bei Großschäden: So vereinen wir die Elemente Projektmanagement, Versicherungsrecht, Vertragsrecht und die technische Fachexpertise für eine integrative Schadenbegleitung im Sinne des Kunden. Überdies ist ein Geschäftsführer als wesentlicher Teil unseres Großschaden-Services bei besonders komplexen Schadenverhandlungen Teil des Projektteams – mit diesem Ansatz bringen wir unsere Kunden stets auf fachliche Augenhöhe mit den Schadenspezialisten der Versicherer. 

2. Welche Entwicklungsschritte gab es im Schadenmanagement bereits bis heute?

Der stete Wandel in der Rechtsprechung und in Technologien, aber auch der Fachkräftemangel bei den Versicherern erfordert ein hohes Maß an permanenter Kompetenz-Entwicklung auf unserer Seite. So verfügen wir als derzeit einziger Makler in Deutschland über eine auf Schaden fokussierte Einheit mit mehr als 200 Mitarbeitenden. So stellen wir sicher, Schäden für unsere Kunden effizient zu begleiten und die vereinbarten Leistungsrechte aus ihren Versicherungsverträgen zu wahren und durchzusetzen. Dabei mit dem allgegenwärtigen Wandel in Rechtsfragen, Technologien und Versicherer-Strategien im Sinne unserer Kunden Schritt zu halten, ist unsere erklärte Mission.

3. Erinnern Sie sich an einen besonders komplexen Schaden und daran, wie deas hier erfolgreich begleitet hat?

Eigentlich birgt jeder (große) Schaden besondere Herausforderungen und Gegebenheiten. Dies gilt es zunächst bewusst und präzise gemeinsam mit dem Kunden zu analysieren. Gut erinnere ich mich an einen schweren Brandschaden, der eine Betriebsunterbrechung von etwa drei Jahren nach sich zog. Bemerkenswert dabei war insbesondere die Gestaltung eines sinnvollen Schadenminderungs- und Wiederaufbau-Konzepts, das wir mit zahlreichen Parteien erarbeiten, verhandeln und umsetzen mussten. Hier galt es, teilweise stark unterschiedliche Rollen und Interessenlagen der Stakeholder zusammenzubringen: An einem Tisch mit uns saßen die Regulierungskommission der Versicherer, diverse Sachverständige für unterschiedliche technische und betriebswirtschaftliche Sachgebiete sowie die Geschäftsführung, Gesellschafter und der technische Leiter des Kunden. Und da es – insbesondere bei einem solch verheerenden Schaden – naturgemäß und verständlicherweise nicht ohne menschliche Emotionen zugeht, war neben all der Sach- und Fachkunde ein hohes Maß an Mediations- und Kommunikationskompetenz gefragt. Schlussendlich haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt, das dem Kunden die Fortführung des Betriebs sicherte.
 

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